Allerheiligen Grabblumen in Wien: Tradition & Auswahl

Allerheiligen Grabblumen in Wien: Tradition & Auswahl

Brauch, Blumenauswahl & Grabgestecke rund um den 1. November

MoBlumen Redaktion · 6 Min. Lesezeit · Anlass

Allerheiligen ist in Österreich der Tag, an dem viele Familien zum Friedhof gehen: Grab pflegen, Kerze anzünden, Blumen bringen. Still, aber sehr präsent — auch in Wien.


Die Geschichte von Allerheiligen

Allerheiligen ist ein christlicher Gedenktag für alle Heiligen. Historisch entwickelte sich der Brauch, allen Heiligen gemeinsam an einem festen Datum zu gedenken, im frühen Mittelalter. In Rom wurde dafür unter anderem eine Kirche „Maria und allen Märtyrern" geweiht — ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinsamen Fest.

Dass Allerheiligen heute am 1. November liegt, setzte sich in der Westkirche im Lauf der Zeit durch. Zu möglichen Gründen gibt es verschiedene historische Einordnungen; häufig wird erwähnt, dass das Datum auch in eine Jahreszeit fällt, in der in Europa traditionell an die Verstorbenen gedacht wurde.

Am 2. November folgt Allerseelen, der Gedenktag für die Verstorbenen. In Österreich werden beide Tage im Volksbrauch oft gemeinsam gedacht — vor allem durch den Friedhofsbesuch mit Kerzen und Blumen.

Allerheiligen in Österreich — ein gesetzlicher Feiertag

In Österreich ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Schulen, Ämter und die meisten Geschäfte haben geschlossen. Der Tag hat eine einzigartige Atmosphäre: ruhig, besinnlich, familiär. Familien fahren zum Friedhof, reinigen die Gräber, bringen frische Blumen und zünden Kerzen an. Auf den Wiener Friedhöfen — allen voran dem Zentralfriedhof — herrscht am 1. November ein stiller, aber spürbarer Betrieb.

Die Tradition ist tief verwurzelt. Auch Menschen, die sonst keinen regelmäßigen Kirchgang pflegen, besuchen an Allerheiligen die Gräber ihrer Angehörigen. Es ist ein Tag der Erinnerung, nicht der Trauer im engeren Sinne — eher ein stilles „Wir denken an euch".

Typische Blumen für Allerheiligen

  • Chrysanthemen: Der Klassiker zu Allerheiligen — als Topf oder im Gesteck. Gelb, Weiß, Bronze und Bordeaux sind besonders beliebt. Chrysanthemen Pflege
  • Erika (Heidekraut): Winterhart, kompakt, in Rosa und Weiß — ideal für die Grabbepflanzung im Herbst
  • Alpenveilchen (Cyclamen): Klassisch für die Herbst- und Winterbepflanzung am Grab, in Rosa, Rot und Weiß
  • Stiefmütterchen: Robust bei Kälte, lange blühend, in vielen Farben erhältlich
  • Efeu: Immergrün, symbolisiert Treue und ewiges Leben — als Bodendecker für Gräber sehr beliebt
  • Rosen: Einzelne weiße oder rote Rosen als persönliche Geste, oft neben dem Gesteck platziert

Grabgestecke — Aufbau und Stil

Ein klassisches Allerheiligen-Grabgesteck besteht aus immergrünen Zweigen (Tanne, Thuja, Buchsbaum), getrockneten oder frischen Blüten und natürlichen Materialien wie Zapfen, Moos und Beeren. Die Gestecke werden auf dem Grab platziert und halten bei kühlem Wetter oft mehrere Wochen.

In Wien gibt es zwei Hauptstile:

  • Traditionell: Rund oder länglich, mit Tanne, Chrysanthemen, Zapfen und einem Trauerband
  • Modern: Asymmetrisch, mit Eukalyptus, Protea oder Trockenblumen, dezenter und minimalistischer

Tipp: Grabgestecke frühzeitig bestellen — in der Woche vor Allerheiligen sind Floristen in Wien ausgelastet. Ab Mitte Oktober lohnt es sich, die Bestellung aufzugeben.

Wiener Friedhöfe an Allerheiligen

Der Wiener Zentralfriedhof ist an Allerheiligen ein besonderer Ort. Wenn es dämmert und an vielen Gräbern Kerzen brennen, entsteht eine sehr eigene Stimmung — ruhig, aber nicht leer. Viele Menschen kommen bewusst am 1. November, auch wenn sie sonst selten am Friedhof sind.

Auch der Hietzinger Friedhof, der Döblinger Friedhof und kleinere Bezirksfriedhöfe sind an Allerheiligen sichtbar gepflegt und geschmückt. Oft findet man an den Eingängen Händler mit Gestecken, Kerzen und Topfpflanzen — praktisch, wenn man spontan noch etwas mitnehmen möchte.

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Häufige Fragen zu Allerheiligen

Allerheiligen (1. November) ehrt alle Heiligen der Kirche. Allerseelen (2. November) gedenkt der verstorbenen Seelen. In Österreich werden beide Tage zusammen als Anlass für den Friedhofsbesuch genutzt.

Chrysanthemen sind der Klassiker. Dazu Erika, Alpenveilchen, Stiefmütterchen als Bepflanzung und Gestecke aus Tannengrün, Zapfen und getrockneten Blüten. Weiße oder rote Rosen als persönliche Geste sind ebenfalls beliebt.

Am besten ab Mitte Oktober. In der Woche vor Allerheiligen sind Floristen stark ausgelastet. Frühzeitige Bestellung hilft, die gewünschte Auswahl zu bekommen und die Lieferung entspannt zu planen.

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