Aloe-Vera-Pflege – Gießen, Umtopfen, Ableger & Verwendung | MoBlumen Wien

Aloe-Vera-Pflege – Gießen, Umtopfen, Ableger & Verwendung | MoBlumen Wien

Gießen, Umtopfen, Ableger & Verwendung

MoBlumen Redaktion · 6 Min. Lesezeit · Zimmerpflanze

Die Aloe Vera ist Zimmerpflanze und Hausapotheke in einem. Wenn man sie nicht ertränkt.


Die Aloe Vera ist eine der wenigen Pflanzen, die man gleichzeitig als Deko und als Heilmittel verwenden kann. Das Gel in ihren dicken, fleischigen Blättern kühlt Sonnenbrand, beruhigt gereizte Haut und wird seit Jahrtausenden in der Naturheilkunde eingesetzt. Kleopatra soll es als Schönheitsmittel verwendet haben.

Als Zimmerpflanze ist die Aloe Vera denkbar pflegeleicht — vorausgesetzt, man versteht eine Sache: Sie ist eine Wüstenpflanze. Sie will wenig Wasser, viel Licht und in Ruhe gelassen werden. Der häufigste Fehler ist Übergießen.

Kurzprofil: Aloe Vera

Botanisch: Aloe barbadensis miller

Herkunft: Arabische Halbinsel

Familie: Asphodelaceae (Grasbaumgewächse)

Winterhart: Nein (min. 10°C)

Standort: Hell bis vollsonnig

Gießen: Sehr wenig (alle 2–3 Wochen)

Verwendung: Deko, Hautpflege, Heilpflanze

Schwierigkeit: sehr einfach

Aloe Vera gießen

Das Aloe Vera gießen ist der Punkt, an dem die meisten scheitern — und zwar nicht durch zu wenig, sondern durch zu viel Wasser. Die Aloe speichert Wasser in ihren dicken Blättern und kommt wochenlang ohne Gießen aus.

Die Faustregel: Erst gießen, wenn die Erde komplett durchgetrocknet ist. Im Sommer alle zwei bis drei Wochen, im Winter alle vier bis sechs Wochen. Dann aber durchdringend gießen und das überschüssige Wasser aus dem Untersetzer wegschütten. Staunässe ist der sichere Tod — die Wurzeln faulen innerhalb weniger Tage.

Warnsignal: Wenn die Blätter matschig und durchscheinend werden, ist die Pflanze übergossen. Sofort aus dem nassen Substrat nehmen, Wurzeln trocknen lassen, in frische, trockene Erde umtopfen. Braune, trockene Blattspitzen dagegen bedeuten zu wenig Wasser oder zu trockene Luft.

Aloe Vera Standort

Hell, hell, hell. Die Aloe Vera will so viel Licht wie möglich. Ein Südfenster ist ideal. Im Sommer gerne nach draußen auf den Balkon — aber langsam an die direkte Sonne gewöhnen, sonst bekommt sie Sonnenbrand (ja, auch Aloe Vera kann Sonnenbrand bekommen).

Im Winter wird es in österreichischen Wohnungen oft zu dunkel. Die Aloe streckt sich dann zum Licht und wird lang und dünn statt kompakt. Wenn möglich, ans hellste Fenster stellen. Eine Pflanzenlampe kann helfen.

Aloe Vera umtopfen

Alle zwei bis drei Jahre in einen etwas größeren Topf umtopfen. Wichtig: Kakteenerde oder Sukkulentenerde verwenden — normale Blumenerde hält zu viel Feuchtigkeit. Alternativ normale Erde mit viel Sand oder Perlite mischen (Verhältnis 1:1).

Der Topf muss unbedingt ein Abzugsloch haben. Tontöpfe sind besser als Plastiktöpfe, weil sie überschüssige Feuchtigkeit verdunsten lassen. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden verhindert Staunässe.

Aloe Vera Ableger

Eine gesunde Aloe Vera produziert regelmäßig Ableger (Kindel) — kleine Pflänzchen, die am Fuß der Mutterpflanze wachsen. Sobald sie etwa 10 cm groß sind und eigene Wurzeln haben, kann man sie vorsichtig abtrennen und in eigene Töpfe pflanzen.

Ableger nach dem Abtrennen ein bis zwei Tage trocknen lassen, damit die Schnittstelle verheilt. Dann in trockene Sukkulentenerde setzen und erst nach einer Woche das erste Mal gießen. So verhindert man Fäulnis.

Aloe Vera Gel verwenden

Das Aloe Vera Gel aus den Blättern kann man tatsächlich direkt auf die Haut auftragen — bei Sonnenbrand, kleinen Verbrennungen, Insektenstichen oder trockener Haut. Dafür ein äußeres Blatt an der Basis abschneiden, der Länge nach aufschneiden und das klare Gel mit einem Löffel herausschaben.

Wichtig: Nur das klare Gel verwenden, nicht die gelbliche Schicht direkt unter der Blatthaut — die enthält Aloin, das hautreizend und abführend wirkt. Und: Nur Aloe Vera (Aloe barbadensis) verwenden, nicht andere Aloe-Arten. Nicht alle sind für die Hautanwendung geeignet.

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Häufige Fragen zur Aloe Vera

Im Sommer alle zwei bis drei Wochen, im Winter alle vier bis sechs Wochen. Erst gießen, wenn die Erde komplett durchgetrocknet ist. Lieber zu wenig als zu viel.

Ja, Aloe Vera ist für Katzen und Hunde leicht giftig. Das Aloin unter der Blatthaut kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Für Haushalte mit Haustieren außer Reichweite aufstellen.

Ja, aber selten in der Wohnung. Sie braucht dafür viel Licht und eine kühle Ruhephase im Winter. Wenn sie blüht, bildet sie einen langen Stiel mit röhrenförmigen gelben oder orangefarbenen Blüten.

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