Gießen, Standort, Braune Spitzen & Sorten
Der Drachenbaum ist die Zimmerpflanze für alle, die etwas Tropisches wollen, aber keinen grünen Daumen haben.
Der Drachenbaum (Dracaena) gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen in Europa — und das seit Jahrzehnten. Mit seinem palmenartigen Wuchs bringt er tropisches Flair in jede Wohnung, ohne die Ansprüche einer echten Palme zu stellen. In den Niederlanden wird er in riesigen Gewächshäusern produziert und in ganz Europa verkauft.
Das häufigste Problem: braune Blattspitzen. Fast jeder Drachenbaum-Besitzer kennt das. Warum das passiert und wie man es vermeidet, liest du hier.
Kurzprofil: Drachenbaum
Botanisch: Dracaena
Herkunft: Tropisches Afrika, Madagaskar
Arten: ca. 120
Winterhart: Nein (min. 15°C)
Standort: Hell bis halbschattig
Gießen: Mäßig, Erde antrocknen lassen
Wuchshöhe drinnen: 1 – 2,5 m
Schwierigkeit: einfach
Drachenbaum Sorten
Die beliebtesten Drachenbaum Sorten für die Wohnung:
- Dracaena marginata — schmale, dunkelgrüne Blätter mit rotem Rand. Der Klassiker. Wird bis zu 2 Meter hoch und sieht mit seinem schlanken Stamm fast wie eine Miniaturpalme aus.
- Dracaena fragrans 'Massangeana' — breite Blätter mit gelbem Mittelstreifen. Wird auch „Glücksbambus" genannt (ist aber kein Bambus). Robuster als Marginata.
- Dracaena deremensis 'Warneckii' — weiß-grün gestreifte Blätter. Kompakter Wuchs, gut für kleinere Räume.
- Dracaena reflexa 'Song of India' — gelb-grüne Blätter, buschiger Wuchs. Braucht etwas mehr Licht als die anderen.
Drachenbaum braune Spitzen
Das Thema Nummer eins: Drachenbaum braune Spitzen. Fast jeder Drachenbaum bekommt irgendwann braune Blattspitzen. Die häufigsten Gründe:
Zu trockene Luft — der Hauptgrund, besonders im Winter bei Heizungsluft. Regelmäßig besprühen oder einen Luftbefeuchter aufstellen. Die Luftfeuchtigkeit sollte über 40% liegen.
Fluorid im Leitungswasser — Drachenbäume reagieren empfindlich auf Fluorid, das in vielen Leitungswässern enthalten ist. Lösung: Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser verwenden.
Übergießen oder Untergießen — beides kann zu braunen Spitzen führen. Gleichmäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen.
Tipp: Braune Blattspitzen kann man mit einer scharfen Schere abschneiden — aber nicht ins grüne Gewebe schneiden, sondern einen kleinen braunen Rand stehen lassen. Sonst trocknet die Schnittstelle wieder ein und wird erneut braun.
Drachenbaum gießen
Beim Drachenbaum gießen gilt: Die obere Erdschicht (2–3 cm) antrocknen lassen, dann durchdringend gießen. Im Sommer etwa einmal pro Woche, im Winter alle zehn bis vierzehn Tage. Überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer wegschütten — Staunässe führt zu Wurzelfäule.
Der Drachenbaum verträgt kurze Trockenperioden besser als Staunässe. Im Zweifelsfall lieber einen Tag länger warten.
Drachenbaum und Luftreinigung
Auch der Drachenbaum wurde in der NASA-Studie als luftreinigende Pflanze identifiziert. Besonders Dracaena marginata filtert Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen aus der Luft. In Kombination mit Sansevieria und Efeutute hat man ein gutes Trio für bessere Raumluft.
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Häufige Fragen zum Drachenbaum
Leicht giftig für Katzen und Hunde. Die Blätter enthalten Saponine, die bei Verschlucken Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. Für Haushalte mit Haustieren außer Reichweite aufstellen.
Ja, im Frühjahr. Den Stamm an der gewünschten Stelle abschneiden — unterhalb der Schnittstelle treiben neue Seitentriebe aus. Den abgeschnittenen Kopf kann man als Steckling in Wasser oder Erde bewurzeln.
Das ist normal. Der Drachenbaum wirft regelmäßig seine ältesten, untersten Blätter ab und bildet oben neue. So entsteht der charakteristische palmenartige Wuchs mit nacktem Stamm und Blattschopf oben. Nur wenn viele Blätter gleichzeitig fallen, stimmt etwas nicht (meist Übergießen).
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