Blumen trocknen - Methoden, Tipps und welche Blumen sich eignen

Blumen trocknen - Methoden, Tipps und welche Blumen sich eignen

Methoden, Tipps und welche Blumen sich wirklich eignen

MoBlumen Redaktion · 7 Min. Lesezeit · Praxis-Guide

Trockenblumen sind kein Trend, der wieder verschwindet. Aber nicht jede Blume laesst sich trocknen, und nicht jede Methode funktioniert gleich gut.


Wer Blumen trocknen will, hat heute mehr Moeglichkeiten als je zuvor. Vom klassischen Kopfueber-Aufhaengen bis zum Silicagel gibt es fuer jede Blume die passende Methode. Und das Ergebnis haelt Monate oder sogar Jahre.

In den Niederlanden werden Trockenblumen inzwischen industriell produziert und exportiert. Aber auch zu Hause kann man mit einfachen Mitteln wunderschoene Ergebnisse erzielen. Man muss nur wissen, welche Blume wie behandelt werden will.

Methode 1: Lufttrocknen

Die einfachste und aelteste Methode. Die Blumen in kleinen Buendeln (maximal fuenf Stiele) kopfueber an einem trockenen, dunklen Ort aufhaengen. Ein Dachboden, ein Abstellraum oder ein gut beluefteter Schrank sind ideal.

Dauer: Zwei bis vier Wochen, je nach Blume und Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist, dass der Raum wirklich trocken ist. Badezimmer oder Kueche sind ungeeignet.

Geeignet fuer: Lavendel, Schleierkraut, Hortensien, Eukalyptus, Strohblumen, Disteln, Protea. Diese Blumen behalten beim Lufttrocknen ihre Form und einen Grossteil ihrer Farbe.

Methode 2: Silicagel (Trockenmittel)

Fuer Blumen, die beim Lufttrocknen ihre Form verlieren wuerden, ist Silicagel die bessere Wahl. Die Blumen werden in einem luftdichten Behaelter komplett mit Silicagel-Perlen bedeckt. Das Gel entzieht die Feuchtigkeit, ohne dass die Blueten zusammenfallen.

Dauer: Drei bis sieben Tage. Danach vorsichtig freilegen und ueberschuessiges Gel mit einem weichen Pinsel entfernen.

Geeignet fuer: Rosen, Pfingstrosen, Dahlien, Ranunkeln. Blumen mit vielen Bluetenblaettern, die beim Lufttrocknen platt werden wuerden.

Tipp: Silicagel ist wiederverwendbar. Nach dem Trocknen die Perlen im Backofen bei 120 Grad regenerieren, bis sie wieder ihre Originalfarbe haben. So kann man es jahrelang nutzen.

Methode 3: Blumen pressen

Gepresste Blumen eignen sich fuer Karten, Rahmen, Kunstprojekte und Herbarium-Seiten. Die Blumen zwischen Loeschpapier oder Kuechenpapier legen und mit schweren Buechern beschweren.

Dauer: Zwei bis vier Wochen. Das Papier nach den ersten Tagen wechseln, wenn es feucht geworden ist.

Geeignet fuer: Stiefmuetterchen, Vergissmeinnicht, Gaensebluemchen, Farne, einzelne Bluetenblaetter von Rosen oder Hortensien.

Methode 4: Glycerin-Bad

Eine Mischung aus einem Teil Glycerin und zwei Teilen heissem Wasser. Die Stiele stehen darin etwa zwei Wochen, bis die Pflanze das Glycerin komplett aufgenommen hat. Das Ergebnis: weiche, geschmeidige Blaetter und Blueten, die nicht broeckeln.

Geeignet fuer: Eukalyptus, Buchenlaub, Efeu, Schleierkraut. Besonders gut fuer Blaettwerk, das flexibel bleiben soll.

Welche Blumen eignen sich nicht?

Nicht jede Blume laesst sich gut trocknen. Blumen mit sehr hohem Wassergehalt und weichen Bluetenblaettern verlieren beim Trocknen ihre Form und Farbe komplett:

  • Tulpen — werden duenn und farblos
  • Narzissen — schrumpfen stark zusammen
  • Lilien — verlieren Farbe und werden bruechi
  • Gerbera — werden platt und unfoermig

Trockenblumen und Kraenze bei MoBlumen Wien

Protea, Schleierkraut, Eukalyptus und fertige Kraenze.

Trockenblumen pflegen

Auch getrocknete Blumen brauchen etwas Pflege. Staub regelmaessig mit einem Foehn auf kalter Stufe oder einem weichen Pinsel entfernen. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, denn UV-Licht bleicht die Farben schnell aus.

In einem trockenen Raum halten Trockenblumen ein bis drei Jahre. In feuchten Raeumen (Bad, Kueche) koennen sie schimmeln oder weich werden.

Haeufige Fragen zum Blumen trocknen

Ja, das funktioniert. Allerdings werden die Bluetenblaetter dabei etwas schrumpelig und dunkler. Fuer ein besseres Ergebnis bei Rosen ist Silicagel die bessere Wahl, weil die Blueten dann ihre volle Form behalten.

Ein bis drei Jahre, wenn man sie trocken und vor direkter Sonne geschuetzt aufbewahrt. Protea und Disteln halten am laengsten, Schleierkraut und Lavendel verlieren nach etwa einem Jahr an Fuelle.

Technisch ja, bei sehr niedriger Temperatur (ca. 40 Grad, Tuer einen Spalt offen). Aber das Ergebnis ist meistens schlechter als beim Lufttrocknen. Die Hitze kann die Farben veraendern und die Blueten spruede machen. Lieber Geduld haben.

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