Essbare Blumen - Welche Blumen kann man essen und wie verwendet man sie

Essbare Blumen - Welche Blumen kann man essen und wie verwendet man sie

Welche Blumen kann man essen und wie verwendet man sie in der Kueche

MoBlumen Redaktion · 7 Min. Lesezeit · Wissen

Blumen auf dem Teller sind kein reines Restaurant-Ding. Viele Gartenblumen sind essbar, schmecken ueberraschend gut und machen jedes Gericht zum Hingucker.


Essbare Blumen sind in der gehobenen Gastronomie laengst Standard. Aber auch zu Hause kann man Blueten in Salaten, Desserts, Getraenken und als Garnitur verwenden. Der Geschmack reicht von pfeffrig (Kapuzinerkresse) ueber suess (Veilchen) bis leicht bitter (Ringelblume).

Wichtig: Nur Blumen essen, die man sicher identifizieren kann und die nicht mit Pestiziden behandelt wurden. Blumen vom Floristen sind in der Regel NICHT zum Essen geeignet - sie werden mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Essbare Blumen muessen aus dem eigenen Garten, vom Biomarkt oder aus speziellen Essbare-Blumen-Packungen stammen.

Die beliebtesten essbaren Blumen

  • Kapuzinerkresse - Pfeffrig-scharf, wie Kresse. Blueten und Blaetter essbar. Perfekt in Salaten und auf Butterbroten.
  • Veilchen - Suess, blumig, zart. Kandiert auf Kuchen oder in Sirup eingelegt. Ein Klassiker der Wiener Konditorei.
  • Gaensebluemchen - Mild, leicht nussig. Perfekt als Deko auf Salaten und Suppen. Die Knospen kann man wie Kapern einlegen.
  • Lavendel - Intensiv blumig, leicht bitter. Sparsam verwenden - in Keksen, Sirup, Eiscreme. Passt zu Zitrone und Honig.
  • Ringelblume (Calendula) - Leicht pfeffrig, mild bitter. Die Bluetenblaetter faerben Reis gelb (wie Safran). In Salaten und Suppen.
  • Rosenblueten - Suess, blumig, romantisch. In Marmelade, Sirup, Rosenwasser oder als Deko auf Desserts. Nur ungespritzte Gartenrosen verwenden.
  • Holunderblueten - Suess, blumig, fruchtig. Als Sirup (Hugo!), in Pfannkuchen (Hollerstrauben) oder als Gelee.
  • Borretsch - Schmeckt nach Gurke. Die blauen Blueten als Deko in Salaten, Getraenken und kalten Suppen.
  • Stiefmuetterchen - Mild, leicht suesslich. Bunt und dekorativ auf Kuchen, in Eiswuerfeln oder auf Salaten.
  • Zucchini-Blueten - Mild, leicht nussig. Gefuellt und frittiert ein Klassiker der italienischen Kueche.

NICHT essbar - giftig!

Fingerhut, Eisenhut, Maiglockchen, Herbstzeitlose, Oleander, Goldregen, Engelstrompete, Tollkirsche. Diese Pflanzen sind hochgiftig und duerfen auf keinen Fall gegessen werden. Im Zweifelsfall: Lieber nicht essen.

Verwendung in der Kueche

Salate: Kapuzinerkresse, Gaensebluemchen, Ringelblume, Borretsch

Desserts: Veilchen (kandiert), Rosen, Lavendel, Holunderblueten

Getraenke: Holunderblueten (Sirup), Lavendel, Borretsch, Rosenblueten

Butter und Kaese: Bluetenbutter mit Kapuzinerkresse oder Ringelblume

Eiswuerfel: Kleine Blueten (Borretsch, Veilchen) in Eiswuerfelformen einfrieren

Essig und Oel: Rosenessig, Lavendeloel, Ringelblumenoel

Wichtige Regeln

Nur ungespritzte Blumen essen: Blumen vom Floristen oder aus dem Gartencenter sind mit Pestiziden behandelt. Nur Blumen aus dem eigenen Bio-Garten, vom Biomarkt oder aus speziellen Essbare-Blumen-Packungen verwenden.

Sicher identifizieren: Nur Blumen essen, die man hundertprozentig sicher erkennt. Viele giftige Pflanzen sehen essbaren aehnlich.

Nicht vom Strassenrand: Blumen vom Strassenrand sind mit Abgasen und Hundeurin belastet.

Allergien beachten: Wer gegen Korbbluetler allergisch ist (Beifuss, Ambrosia), sollte Ringelblumen, Gaensebluemchen und Chrysanthemen meiden.

Kandierte Veilchen - Wiener Tradition

In Wien haben kandierte Veilchen eine lange Tradition. Die Wiener Konditorei Demel ist beruehmt dafuer. Man kann sie auch selbst machen: Veilchenblueten vorsichtig mit leicht geschlagenem Eiweiss bestreichen, mit feinem Zucker bestreuen und auf Backpapier trocknen lassen (24 bis 48 Stunden). Das Ergebnis: zarte, knusprige Blueten, die auf Kuchen und Torten wunderschoen aussehen.

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Haeufige Fragen zu essbaren Blumen

Nein. Schnittblumen vom Floristen oder aus dem Supermarkt sind mit Pestiziden und Konservierungsmitteln behandelt. Nur ungespritzte Rosen aus dem eigenen Garten oder Bio-Rosen aus dem Lebensmittelhandel sind zum Essen geeignet.

In Wien auf dem Naschmarkt, am Brunnenmarkt oder in Bio-Supermaerkten. Manche Gaertnereien bieten spezielle Essbare-Blumen-Mischungen an. Oder: Selbst anbauen - Kapuzinerkresse und Ringelblumen wachsen im Balkonkasten und bluehen den ganzen Sommer.

Das kommt auf die Blume an. Kapuzinerkresse schmeckt ueberraschend gut - pfeffrig und frisch. Veilchen sind zart-suess. Ringelblumen sind eher fuer die Optik. Lavendel kann schnell zu intensiv werden. Am besten: Einfach probieren und die eigenen Favoriten finden.

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