Vase, Bedeutung, Sorten & Gartentipps
Die Iris ist die Blume, die nach der griechischen Göttin des Regenbogens benannt wurde — und genau so vielfältig ist sie auch.
Die Iris — im Deutschen auch Schwertlilie genannt — ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Schon die alten Ägypter bildeten sie auf ihren Tempelwänden ab. In Österreich kennt man sie vor allem als Gartenstaude, aber als Schnittblume wird sie unterschätzt. Dabei ist sie günstig, elegant und hält in der Vase erstaunlich gut.
In den Niederlanden werden jährlich Millionen von Iris-Zwiebeln produziert — hauptsächlich die holländische Iris (Iris × hollandica), die als Schnittblume in den Handel kommt. Im Folgenden: wie man Iris in der Vase pflegt, welche Sorten es gibt und was diese Blume bedeutet.
Kurzprofil: Iris
Botanisch: Iris (Familie Iridaceae)
Herkunft: Mittelmeerraum, Zentralasien
Arten: über 300 weltweit
Anbau: Niederlande (Schnittblume), Österreich (Garten)
Blütezeit Garten: Mai – Juni
Schnittblume: ganzjährig (aus NL)
Haltbarkeit Vase: 4 – 7 Tage
Schwierigkeit: einfach
Iris Sorten
Die Welt der Iris Sorten ist riesig. Für den Alltag sind drei Gruppen relevant:
Holländische Iris (Iris × hollandica) — das ist die Iris, die man beim Floristen kauft. Schlanke Stiele, kompakte Blüten in Blau, Violett, Weiß oder Gelb. Sie wird aus Zwiebeln gezogen und ist ganzjährig als Schnittblume verfügbar. Bei MoBlumen gibt es sie als Einzelblume ab EUR 2,00.
Bart-Iris (Iris germanica) — die klassische Gartenstaude mit den großen, üppigen Blüten und dem namensgebenden „Bart" auf den unteren Blütenblättern. In österreichischen Bauerngärten seit Jahrhunderten zu Hause. Blüht im Mai/Juni, ist vollständig winterhart und braucht kaum Pflege.
Sibirische Iris (Iris sibirica) — zierlicher als die Bart-Iris, mit grasartigen Blättern und eleganten blauen oder weißen Blüten. Besonders robust, verträgt auch feuchte Standorte und ist in Österreich heimisch — man findet sie wild in Feuchtwiesen.
Iris in der Vase
Iris in der Vase halten vier bis sieben Tage. Am besten kauft man sie als Knospen — die Blüten öffnen sich in der Vase und man hat länger Freude daran. Stiele schräg anschneiden, kühles Wasser, nicht zu viel (die Stiele faulen bei zu viel Wasser). Blumenfrisch verwenden.
Iris sehen am besten in einer schlanken, hohen Vase aus — die aufrechten Stiele kommen so richtig zur Geltung. In einem gemischten Strauß bringen sie Höhe und vertikale Struktur.
Tipp: Iris als Knospen kaufen und in eine Vase mit lauwarmem Wasser stellen — sie öffnen sich innerhalb weniger Stunden. Jede Blüte hält dann zwei bis drei Tage, und oft hat eine Iris mehrere Knospen, die nacheinander aufgehen.
Iris im Garten pflanzen
Bart-Iris pflanzt man im Spätsommer (August/September). Die Rhizome (Wurzelstöcke) kommen flach in die Erde — die Oberseite muss sichtbar bleiben, sonst fault sie. Volle Sonne, durchlässiger Boden, nicht zu feucht. Bart-Iris hasst Staunässe genauso wie Lavendel.
Sibirische Iris ist da genügsamer — sie verträgt auch Halbschatten und feuchte Böden. Einmal eingewachsen, breitet sie sich langsam aus und bildet dichte Horste, die man alle paar Jahre teilen kann.
Holländische Iris-Zwiebeln pflanzt man im Herbst (Oktober/November), etwa 10 cm tief. Sie blühen im Frühling und ziehen dann ein. In milden Lagen Wiens können sie im Boden bleiben, in kälteren Regionen gräbt man sie besser aus.
Iris Bedeutung
Die Iris Bedeutung ist Weisheit, Hoffnung und Wertschätzung. In der griechischen Mythologie war Iris die Göttin des Regenbogens und Botin zwischen Göttern und Menschen. In Frankreich wurde die stilisierte Iris zur Fleur-de-Lis — dem Symbol der französischen Könige.
In der Blumensprache sagt man mit einer Iris: „Ich bewundere deine Weisheit" oder „Du bist mir wichtig." Blaue Iris steht für Vertrauen und Treue, weiße für Reinheit, gelbe für Leidenschaft.
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Iris als Einzelblume (ab EUR 2,00) oder im Strauß — Lieferung in Wien.
Häufige Fragen zur Iris
Vier bis sieben Tage bei richtiger Pflege. Als Knospen gekauft eher sieben, bereits offen eher vier. Kühles Wasser, schräg anschneiden, Blumenfrisch verwenden.
Bart-Iris und Sibirische Iris sind vollständig winterhart in Österreich. Holländische Iris-Zwiebeln überleben den Winter in milden Lagen, in kälteren Regionen besser ausgraben.
Die Rhizome (Wurzelstöcke) sind leicht giftig und können bei Verschlucken Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die Blüten und Blätter sind weniger problematisch, aber für Haustiere trotzdem außer Reichweite aufstellen.
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