Gladiolenpflege – Vase, Pflanzen, Knollen & Bedeutung | MoBlumen Wien

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Vase, Pflanzen, Knollen & Bedeutung

MoBlumen Redaktion · 6 Min. Lesezeit · Schnittblume & Gartenpflanze

Die Gladiole ist die Blume der Gladiatoren — stark, aufrecht und beeindruckend. In österreichischen Bauerngärten hat sie seit Generationen ihren festen Platz.


Die Gladiole hat ihren Namen vom lateinischen „gladius" — das Schwert. Und tatsächlich erinnern ihre langen, spitzen Blätter an Schwertklingen. In den 1950er und 60er Jahren war sie die beliebteste Schnittblume Europas, dann geriet sie etwas in Vergessenheit. Seit ein paar Jahren erlebt sie ein Comeback — vor allem in der modernen Hochzeitsfloristik und in der „Slow Flowers"-Bewegung.

In Österreich findet man Gladiolen in fast jedem traditionellen Bauerngarten. In den Niederlanden werden sie auf riesigen Feldern angebaut — die niederländische Gladiolenproduktion gehört zu den größten weltweit.

Kurzprofil: Gladiole

Botanisch: Gladiolus (Familie Iridaceae)

Herkunft: Südafrika, Mittelmeerraum

Anbau: Niederlande, Österreich (Garten)

Winterhart: Nein — Knollen ausgraben

Blütezeit: Juli – September

Haltbarkeit Vase: 7 – 14 Tage

Farben: alle außer echtem Blau

Schwierigkeit: einfach

Gladiolen pflanzen

Gladiolen pflanzen funktioniert ähnlich wie bei Dahlien: Die Knollen kommen nach den Eisheiligen (Mitte Mai) in die Erde. Etwa 10–15 cm tief, mit der Spitze nach oben, Abstand 10–15 cm. Sonniger Standort, normaler Gartenboden.

Ein Trick, den erfahrene Gärtner in Niederösterreich anwenden: Die Knollen nicht alle auf einmal pflanzen, sondern im Abstand von zwei Wochen (von Mitte April bis Mitte Juni). So hat man von Juli bis September durchgehend blühende Gladiolen — statt alle auf einmal und dann nichts mehr.

Gladiolen brauchen Stütze. Die Stiele werden bis zu 1,5 Meter hoch und knicken bei Wind oder Regen leicht um. Stützstäbe oder ein Staudengitter helfen.

Tipp: Gladiolen zwischen Stauden pflanzen — die Nachbarpflanzen geben natürlichen Halt und die Gladiolen bringen vertikale Akzente ins Beet. Besonders schön zwischen Lavendel, Salbei oder niedrigen Rosen.

Gladiolen überwintern

Wie Dahlien sind Gladiolen nicht winterhart in Österreich. Nach dem ersten Frost die Stiele auf 5 cm zurückschneiden, Knollen vorsichtig ausgraben, Erde abschütteln und zwei bis drei Wochen trocknen lassen. Dann in einem Netz oder einer Papiertüte an einem kühlen, trockenen Ort lagern (5–10°C).

Im Frühjahr die Knollen kontrollieren — faulige oder vertrocknete aussortieren. Oft haben sich kleine Brutknollen gebildet, die man separat pflanzen kann. Sie brauchen allerdings zwei bis drei Jahre, bis sie blühfähig sind.

Gladiolen in der Vase

Gladiolen in der Vase sind spektakulär — und sie halten erstaunlich lange, sieben bis vierzehn Tage. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass man über Tage hinweg immer neue Blüten bekommt.

Schneiden, wenn die untersten ein bis zwei Blüten gerade aufgehen. Stiel schräg anschneiden, in eine hohe, stabile Vase stellen (die Stiele sind schwer). Sauberes Wasser mit Blumenfrisch, alle zwei Tage wechseln. Verblühte Blüten unten entfernen — das sieht nicht nur besser aus, sondern lenkt die Energie in die oberen Knospen.

Gladiolen Bedeutung

Die Gladiolen Bedeutung ist Stärke, Integrität und Erinnerung. Im alten Rom warfen Zuschauer Gladiolen in die Arena, um siegreiche Gladiatoren zu ehren. In der modernen Blumensprache steht sie für „Du durchbohrst mein Herz" — eine Anspielung auf die schwertförmigen Blätter.

In vielen Teilen Europas ist die Gladiole auch eine traditionelle Trauerblume — ihre aufrechte Haltung symbolisiert Würde und Respekt. In Österreich sieht man sie häufig in Grabgestecken und Trauerkränzen.

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Häufige Fragen zu Gladiolen

Nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai. Für eine längere Blütezeit die Knollen gestaffelt alle zwei Wochen pflanzen, von Mitte April bis Mitte Juni.

Leicht giftig, besonders die Knollen. Bei Verschlucken können Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Die Blütenblätter sind allerdings essbar und werden in der gehobenen Küche als Dekoration verwendet.

Sieben bis vierzehn Tage. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass man über Tage hinweg immer neue Blüten bekommt. Verblühte Blüten unten entfernen.

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