Elefantenfuß-Pflege – Gießen, Standort, Wachstum & Tipps | MoBlumen Wien

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Gießen, Standort, Wachstum & Tipps

MoBlumen Redaktion · 6 Min. Lesezeit · Zimmerpflanze

Wenn eine Pflanze fürs „Ich vergesse zu gießen“ gebaut wurde, dann diese.


Der Elefantenfuß (Beaucarnea) ist eine der besten Zimmerpflanzen für Menschen, die nicht jeden Tag an Pflanzen denken wollen. Sein verdickter Stamm sieht nicht nur witzig aus — er ist ein Wasserspeicher. Genau deshalb überlebt die Pflanze auch längere Trockenphasen problemlos.

Die häufigsten Probleme beim Elefantenfuß pflegen entstehen paradoxerweise durch „zu viel Liebe“: zu häufiges Gießen, zu große Töpfe, zu wenig Licht. Wenn du diese drei Punkte im Griff hast, ist Beaucarnea fast unzerstörbar.

Kurzprofil: Elefantenfuß

Botanisch: Beaucarnea recurvata

Herkunft: Mexiko

Wuchs: Verdickter Stamm (Wasserspeicher), schmale Blätter

Auch genannt: Flaschenbaum, Ponytail Palm

Standort: Sehr hell, gern sonnig

Gießen: Sehr sparsam

Erde: Durchlässig (Sukkulenten-/Kakteenerde)

Schwierigkeit: sehr einfach

Elefantenfuß Standort

Der Elefantenfuß will Licht. Wenn er zu dunkel steht, wächst er kaum und wird anfälliger für Probleme. Ein Platz direkt am Fenster ist ideal. Ein bisschen direkte Sonne ist willkommen, vor allem morgens oder abends. Im Sommer kann er auch auf den Balkon, wenn er langsam an Sonne und Wind gewöhnt wird.

Was er gar nicht mag: dauerhaft kalte Zugluft und nasse Füße. Im Winter also nicht direkt an ein gekipptes Fenster stellen, wenn es draußen eisig ist.

Elefantenfuß gießen

Beim Elefantenfuß gießen gilt: Erst gießen, wenn die Erde wirklich trocken ist. Nicht „oben trocken“, sondern auch tiefer im Topf. Das kann je nach Standort locker zwei bis vier Wochen dauern — im Winter oft noch länger.

  • Im Sommer: alle 2–4 Wochen (je nach Licht/Temperatur) durchdringend gießen, dann komplett abtropfen lassen.
  • Im Winter: sehr wenig gießen (manchmal reicht einmal im Monat oder seltener).
  • Kein Wasser im Übertopf stehen lassen.

Warnsignal: Ein weicher Stammfuß oder dauerhaft nasse Erde sind Alarmzeichen. Elefantenfuß fault nicht „langsam“ — wenn die Wurzeln einmal Schaden nehmen, geht es schnell. Dann lieber austopfen, nasse Erde entfernen und in frisches, trockenes, durchlässiges Substrat setzen.

Warum wächst der Elefantenfuß so langsam?

Das ist normal. Beaucarnea ist ein Langsam-Wachser. Viele hoffen, dass er mit viel Wasser schneller wächst — genau das ist der Fehler. Wachstum kommt hier vor allem über Licht und eine gesunde, trockene Wurzelzone, nicht über „mehr gießen“.

Wenn du wirklich mehr Wachstum willst, hilft meistens:

  • hellerer Standort (Fensterplatz statt Zimmermitte),
  • im Frühling/Sommer sparsam düngen (alle 4–6 Wochen, niedrig dosiert),
  • nicht zu großer Topf (zu viel Erde hält zu lange Feuchtigkeit).

Elefantenfuß umtopfen

Beim Elefantenfuß umtopfen gilt: selten ist besser. Alle zwei bis vier Jahre reicht oft völlig. Er mag es eher etwas „eng“ im Topf. Wichtig ist ein Topf mit Abzugsloch und eine sehr durchlässige Erde (Sukkulenten-/Kakteenerde oder normale Erde mit viel Perlite/Bims/Sand gemischt).

Nach dem Umtopfen nicht sofort gießen. Zwei bis drei Tage warten, damit kleine Wurzelverletzungen abheilen und nichts fault.

Braune Blattspitzen & Pflege-Details

Braune Spitzen sind bei Elefantenfuß nicht selten und nicht immer dramatisch. Häufige Gründe sind trockene Raumluft im Winter, Salzablagerungen durch hartes Wasser oder zu wenig Licht. Du kannst die Spitzen sauber mit einer Schere nachschneiden (leicht schräg, damit es natürlich aussieht).

Gut zu wissen: Der Elefantenfuß gilt als ungiftig für Katzen und Hunde. Trotzdem: Knabbern sollte man nicht fördern — rein mechanisch können die harten Blattränder reizen.

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Häufige Fragen zum Elefantenfuß

Erst gießen, wenn die Erde wirklich trocken ist. Im Sommer oft alle 2–4 Wochen, im Winter meist seltener. Staunässe vermeiden.

Ja, im Sommer gerne. Langsam an Sonne gewöhnen und vor Dauerregen schützen. Sobald die Nächte kühl werden, wieder reinholen (frostempfindlich).

Oft sind es trockene Heizungsluft, hartes Wasser (Salze im Substrat), zu wenig Licht oder unregelmäßiges Gießen. Spitzen kann man sauber nachschneiden. Wichtiger ist, Standort und Gießen zu optimieren.

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